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So verheimlichst du deine Schwangerschaft

Auch wenn sie fast vor Glück platzen, möchten manche Frauen ihre Schwangerschaft in den ersten Monaten nicht gleich herausposaunen. Völlig verständlich! Aber da braucht es gute Strategien, damit es auch die aufmerksamsten Freunde und Kollegen nicht merken. Wir haben 23 Ausreden und eine Handvoll Ideen für dich zusammengetragen, damit dein süßes Geheimnis noch eine Weile eins bleibt. Such dir einfach das Plausibelste heraus.

Mit diesen Ausreden Schwangerschaftsübelkeit tarnen

Die fiese Morgenübelkeit lässt sich am schwersten verstecken. Denn meist dauert sie ja länger an, als ein paar Tage. Da braucht es gute Argumente, warum dir schon wieder schlecht ist. Mehrere Ausreden hintereinander sind zu auffällig. Deshalb ziehen der Magen-Darm-Infekt oder die Unverträglichkeit am besten. Für gelegentliche Ausfälle tut es auch die Lebensmittelvergiftung oder der Kater. Wenn es richtig schlimm ist, hilft vielleicht auch mal eine Krankschreibung.

Ich glaube, ich habe mir einen hartnäckigen Magen-Darm-Virus eingefangen. Mein Mann hat auch schon seit Wochen Probleme.

In letzter Zeit vertrage ich keine Milchprodukte mehr, muss wohl mal zum Arzt gehen.

Das Sushi gestern war wohl doch nicht ganz frisch.

Wir haben gestern Abend gemütlich eine Flasche Wein getrunken. Jetzt brummt mir der Schädel. Ich vertrag doch nichts mehr.

Damit du nicht schwer heben musst

Schweres Heben ist auch schon in der Frühschwangerschaft problematisch. Denn gerade dann muss das Embryo erst richtig in der Gebärmutter ankommen. Wenn du im Beruf oft schwer heben musst, ist vielleicht ein volles oder teilweises Beschäftigungsverbot angezeigt. Ansonsten helfen solche Ausreden:

Ich habe wieder solche Rückenschmerzen. Kannst du das bitte für mich heben? Hoffentlich ist es kein Bandscheibenvorfall.

Ich habe mich heute nacht verlegen, kannst du mal bitte?

Mein Kreislauf spinnt heute. Wenn ich mich bücke, wird mir schwindlig.

Wenn alle Alkohol trinken außer dir

Der liebe Alkohol. Wenn du sowieso wenig trinkst, wirst du wenig Probleme haben, den Grund deiner Abstinenz zu verschleiern. Schwieriger ist es bei Frauen, die viel und gern einen über den Durst getrunken haben. Wichtig ist jetzt, dass du dich nicht erweichen lässt, nur damit es keiner merkt. Vielleicht helfen folgende Ausreden:

Ich nehme gerade Antibiotika, da darf ich nichts trinken.

Ich muss ja nachher noch Auto fahren, das ist mir zu heikel.

Mein Arzt hat mir geraten, nichts mehr zu trinken. Wir wollen doch ein Baby und es klappt einfach nicht.

Lass mal, ich hatte gestern schon zu viel.

Manchmal schmeckt mir Alkohol einfach nicht.

Es gibt natürlich noch mehr Strategien, wie du Alkohol aus dem Weg gehst. Du kannst mit deinem Partner heimlich Gläser tauschen. Wenn du zuhause feierst, kannst du alkoholfreien Wein oder Sekt in eine markierte Flasche umfüllen oder diese umetikettierten. Oder du gehst zum nachschenken einfach in die Küche, weil es ja so lecker war. Dort gießt du dir dann Traubensaft oder Kirschsaft ein. Wenn das alles nicht geht, lass dir ruhig einschenken und gieß bei jeder Gelegenheit einen Schluck von dem Getränk weg. Schließlich sollen die Topfpflanzen auch was zu feiern haben 😉

Die Zigarette kannst du so umgehen

Dass Rauchen sehr schädlich für das ungeborene Baby ist, wissen ja die meisten. Aber was, wenn du vorher jede noch so kleine Pause für eine Zigarette genutzt hast? Wenn du dann plötzlich nicht mehr rauchst, fällt das natürlich auf. Probiere es mal mit einem dieser Sprüche:

Ich rauche nicht mehr, das ist mein Vorsatz für’s neue Jahr. Man soll ja von heute auf morgen aufhören. Ich habe es schon so oft versucht, aber diesmal hab ich ein gutes Gefühl. Meine Zigaretten hab ich schon weggeworfen.

Hab keine Zeit, ich muss meine Sachen schaffen. Ich rauch nachher zuhause eine.

Mein Arzt hat mir geraten, nicht mehr zu rauchen. Wir wollen doch ein Baby und es klappt einfach nicht. Rauchen verschlechtert ja die Durchblutung der Gebärmutter.

Ich hab nachts immer so dollen Husten. Der Arzt meinte, ich muss jetzt mal ne Weile pausieren.

Lass mal, ich habe heute so einen schlechten Geschmack im Mund. Ich lutsch lieber einen Bonbon, damit das weg geht.

Wenn Ausgehen zu riskant wäre

Partys zuhause sind das eine, aber wenn man unterwegs ist, funktionieren viele Verheimlichungsstrategien einfach nicht. Deshalb ist es manchmal sinnvoller, sich ganz vor dem Ausgehen zu drücken, bis du das Geheimnis verraten kannst.

Heute bin ich müde, war gestern zu lange auf und hab noch einen Film geguckt.

Ich hab dermaßen schlecht geschlafen. Das muss ich heute nachholen.

Irgendwie bin ich den ganzen Tag schon so bleiern müde. Ich glaube, ich brüte was aus.

Ich glaube, ich kriege Fieber. Ich bleibe besser zuhause und kuriere mich aus.

Ich bin heute raus, muss noch XYZ fertigschreiben.

Rund um das Bäuchlein

Manche Frauen nehmen so wenig zu, dass man erst in der Mitte der Schwangerschaft überhaupt etwas sieht. Andere, gerade wenn es das zweite oder dritte Kind ist, sind schon nach 10 Wochen so rund wie vorher im 5. Monat. Da hilft nur Ablenkung, Ablenkung, Ablenkung!

Ach Mist, sieht man, dass ich zugenommen habe? Ich hab’s mit den Süßigkeiten wirklich übertrieben in den letzten Wochen.

Ich bin schon die ganze Woche so aufgebläht. Irgendwas vertrage ich nicht mehr.

Auch bei der Kleidung kannst du einiges machen, damit der Bauch kaschiert wird. Je nach Jahreszeit kannst du Oversize Pullis oder Oberteile in A-Linie oder Empire-Stil tragen. Darin sieht man ja sowieso immer etwas schwanger aus. Auch bunte Tunikas kaschieren gut. Über das Top kommt ein Blazer. Wenn du schwarze Oberteile und einen auffälligen Schal oder ein buntes Tuch dazu wählst, tritt der Bauch in den Hintergrund. Auch Cardigans kaschieren bis zu einem gewissen Grad sehr gut.

Fazit

Mit guten Ausreden und optischen Tricks lässt sich eine Schwangerschaft durchaus ein paar Monate geheim halten. Es gibt natürlich immer ein paar Menschen, die so feine Antennen haben, dass sie doch etwas ahnen. Aber diese sind dann auch meist sensibel genug, um dich nicht zu verraten. Also viel Glück!

Übrigens: Wenn du in einem Beruf arbeitest, wo ein Weiterarbeiten riskant für dein Baby sein könnte, verheimliche die Schwangerschaft zumindest vor deinem Chef lieber nicht. Denn ein Beschäftigungsverbot ist dann wirklich sinnvoll, damit du gut durch die Schwangerschaft kommst. Manchmal reicht es auch schon, wenn du andere Aufgaben übernimmst. Das geht natürlich nur, wenn der Chef Bescheid weiß. Zurückhaltung ist da also fehl am Platz.

Hast du noch mehr Ideen, wie sich eine Schwangerschaft verheimlichen lässt? Dann hilf anderen Schwangeren gern mit einem Kommentar!

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