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Sauna in der Schwangerschaft – wie viel Wellness ist gesund?

Wellness ist Entspannung für Körper und Seele – vor allem dann, wenn Sie ein Baby erwarten. Durch die zusätzliche Belastung treten häufig Verspannungen auf, Sie fühlen sich möglicherweise unwohl und erschöpft. Ein wenig Wellness kann hier genau die richtige Wahl sein, um die Seele baumeln zu lassen. Doch wie viel Wellness ist in der Schwangerschaft eigentlich gesund und ist es erlaubt, in die Sauna zu gehen?

Schwanger in die Sauna – das sollten Sie dabei beachten

Sie sind bereits vor der Schwangerschaft gerne in die Sauna gegangen und möchten auch in den kommenden Monaten nicht darauf verzichten, Ihrem Körper etwas Gutes zu tun? Die gute Nachricht ist, dass Sie schwanger ebenfalls die Sauna besuchen können. Dies bringt sogar einige Vorteile mit sich. Wassereinlagerungen können sich dadurch verringern, dass Sie beim Saunagang stark schwitzen und so einen höheren Wasserverlust haben. Zudem entspannen Ihre Muskeln durch die Wärme. Das kann sich positiv auf den Rücken auswirken.

Empfehlenswert sind Saunagänge in der Schwangerschaft dann, wenn Sie es bereits gewöhnt sind, regelmäßig zu saunieren. Zudem sollte Ihre Schwangerschaft komplikationslos verlaufen. Sind Sie unsicher, ob Sie einen Gang in die Sauna durchführen können, ist eine Absprache mit dem Frauenarzt empfehlenswert.

Sind sie bisher nur sehr selten in der Sauna gewesen, beispielsweise an einem Wellness-Wochenende mit dem Partner oder Freunden, ist es empfehlenswert, in den erste drei Monaten auf die Sauna zu verzichten. Während dieser Zeit ist das Baby zwar gut geschützt in der Fruchtblase, allerdings können sich äußere Einflüsse auch auf die weitere Entwicklung auswirken. Besser ist es, erst im zweiten Trimester langsam mit dem Saunieren zu beginnen.

Sauna gerne – aber bitte recht vorsichtig

Dass Sie in der Schwangerschaft die Saunagänge nicht mehr so stark ausweiten können, wie vorher, ist logisch. Empfohlen wird, pro Woche nicht mehr als zwei Saunagänge zu machen. Pro Saunagang sollte eine Zeit von 12 Minuten höchstens eingeplant werden. Optimal sind Saunen, bei denen die Temperaturen nicht über 60 Grad liegen. Verzichten Sie darauf, sich oben auf die Bänke zu legen. Bleiben Sie lieber unten aufrecht sitzen. Sie merken so schneller, wenn Sie Probleme mit dem Kreislauf bekommen. Zudem fällt es Ihnen in der Schwangerschaft vielleicht zunehmend schwerer, die Bänke nach oben und unten zu klettern.

Hören Sie auf Ihren Körper. Dieser wird Ihnen anzeigen, wenn es zu viel wird. Scheuen Sie sich nicht, die Sauna auch schnell wieder zu verlassen. Generell sind trockene Saunen eine bessere Wahl, als ein Dampfbad. Kommen Wärme und Feuchtigkeit zusammen, kann sich dies schnell negativ auf Ihren Körper und den Kreislauf auswirken.

Tipps für einen schönen Saunagang

  • Bereiten Sie Ihren Körper auf die Sauna vor. Dies kann durch ein warmes Fußbad oder eine Dusche gemacht werden. So bringen Sie Ihren Kreislauf schneller in Schwung.
  • Verzichten Sie nach dem Saunagang auf das Tauchbecken, damit Sie Ihren Kreislauf nicht zu stark belasten. Sie können für die Abkühlung den Körper langsam mit kaltem Wasser aus Dusche oder Schlauch von unten nach oben abspritzen.
  • Halten Sie ausreichend Wasser bereit. Trinken Sie zwischen den Saunagängen viel Wasser und versorgen Sie den Körper so wieder mit Flüssigkeit.
  • Verzichten Sie auf Saunen mit ätherischen Ölen und gehen Sie zum Aufguss lieber aus. Einige ätherische Öle können wehenfördernd wirken. Die heißen Temperaturen bei einem Aufguss sind zudem für den Kreislauf eine starke Belastung.

Wellness in der Schwangerschaft – was darf ich wirklich?

Neben dem Saunieren gibt es noch andere Möglichkeiten, für Entspannung zu sorgen. Wellness ist ein breit gefächerter Bereich, bei dem Sie von Kosmetik über Massagen bis hin zu Whirlpool alles in Anspruch nehmen können. Natürlich müssen Sie auch in der Schwangerschaft nicht auf die Anwendungen verzichten. Empfehlenswert ist es, die ersten 12 SSW abzuwarten und sich schließlich im zweiten Trimester auf die Wellness-Behandlungen zu freuen. Bei einigen Anwendungen in Spas ist es sogar so, dass Schwangere nur zwischen der 12. und 32. SSW teilnehmen dürfen.

Bei der Suche nach einem Spa können Sie darauf schauen, dass hier Personal mit Erfahrung bei der Behandlung von Schwangeren arbeitet. Weisen Sie schon bei der Buchung darauf hin, dass Sie schwanger sind und fragen Sie nach, welche Behandlungen Ihnen angeboten werden können. Erfahrene Therapeuten unterstützen Sie bei der Suche nach den richtigen Anwendungen und sorgen so dafür, dass Sie keine Abstriche machen müssen. Sie können auch nach speziellen Babymoon-Angeboten Ausschau halten. Das sind Wellnessreisen für werdende Mütter bzw. Eltern, die noch einmal die Zeit zu zweit genießen wollen.

Massagen in der Schwangerschaft – die große Unsicherheit

Neben dem Gang in die Sauna ist es auch die Massage, die bei Schwangeren oft für Unsicherheit sorgt. Die Frage, ob Sie sich massieren lassen dürfen, kann mit einem klaren „ja“ beantwortet werden. Sie müssen nicht auf eine entspannende Massage verzichten, so lange Sie jedoch darauf achten, dass Ihr Körper nicht zu stark strapaziert wird.

Erfahrene Masseure haben spezielle Massagen im Angebot, die auf die Bedürfnisse von werdenden Müttern ausgerichtet sind. So gibt es Anwendungen, bei denen gerade Ihr Rücken bearbeitet und die Verspannungen gelockert werden. Nicht immer ist es notwendig, die Massage im Liegen zu genießen. Zwar gibt es spezielle Liegen, die mit einem Loch für den Bauch in der Mitte versehen sind. Vielleicht möchten Sie jedoch lieber sitzen oder eine Position auf der Seite liegend einnehmen. Ihr Therapeut kann Ihnen verschiedene Möglichkeiten aufzeigen.

Tipp: Während der Schwangerschaft ist es empfehlenswert, auf Massagen mit ätherischen Ölen zu verzichten. Duftfreie Lotionen, die Ihre Haut mit Feuchtigkeit versorgen, sind die beste Wahl.

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