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Günstige Tragejacken und Tragecover für einen kuschelig warmen Winter

Wer sein Baby auch in der kalten Jahreszeit bequem tragen möchte, für den ist die entsprechende Kleidung ein Muss. Tragejacken sind eine tolle Möglichkeit, um sein Baby direkt in die kuschelige Jacke mit einzupacken.

Gerade preisbewusste Eltern erleben leider meist schon bei der Suche nach einer geeigneten Jacke die erste Enttäuschung, denn hochwertige Tragejacken kosten gern mal 300 Euro oder mehr. Wer gleichzeitig noch ein Kinderzimmer neu einrichtet, Windelpakete kauft und Arztkosten tragen muss, wird solche Summen nicht ohne weiteres aufbringen können oder wollen.

Wir zeigen günstige Alternativen:

1) Günstige Tragejacken & Second Hand

Natürlich gibt es auch etwas günstigere Tragejacken. Ab ca. 90 Euro aufwärts bis etwa 160 Euro findet man bereits komfortable Modelle, die auch im Winter ausreichend warm halten. In diesem Preissegment findet man beispielsweise schöne Mäntel der Marke mama-licious, die in vielen Onlineshops erhältlich ist und wird auch bei Dawanda und Amazon fündig.

Noch günstiger sind die Tragejacken von Bonprix ab ca. 59 Euro, die schon lange kein Geheimtipp mehr sind. Daher sind viele Größen leider auch häufig vergriffen. Es lohnt sich jedoch, immer mal wieder reinzuschauen, denn das Sortiment wird ständig erweitert. Ich habe meine Tragejacke bei Bonprix gefunden, nachdem ich etwa zwei Wochen lang alle paar Tage den Shop besucht und nach Jacken in meiner Größe gefiltert habe. Irgendwann gab es einfach eine neue und ich habe gleich zugeschlagen.

Tragejacken

Der Vorteil beim Onlinekauf ist das Rückgaberecht. Meist hat man mindestens 14 Tage Zeit um das Produkt zurückzuschicken. So kann man verschiedene Größen ausprobieren oder einfach schauen, ob die Variante für Mama & Kind geeignet und komfortabel ist oder nicht.

Auch beim Kauf gebrauchter Tragekleidung lassen sich gute Schnäppchen machen. Mamikreisel und eBay Kleinanzeigen sind wohl die bekanntesten Webseiten und verfügen somit über eine relativ große Auswahl. Wer in einer größeren Stadt wohnt, kann bei den Plattformen auch nach Artikeln in der Umgebung filtern und diese dann vor Ort anprobieren. Bei ebay lassen sich zudem Suchaufträge einstellen, um Benachrichtigungen zu erhalten wenn bestimmte Marken oder Größen (beispielsweise „Tragejacke XS“) neu eingestellt werden.

2) Kumja Jackenerweiterung

Eine teure Winterjacke für nur eine Saison, während die Lieblingsjacke im Schrank hängen bleibt? Die hannoveranische Designerin und Mami Kerstin Ursinus hat eine Lösung gesucht und die Jackenerweiterung Kumja erfunden. Die Kumja ist ein robustes Zwischenstück aus Outdoormaterial, das mithilfe passender Adapter-Reißverschlüsse in die eigene Winterjacke eingepasst wird. Diese wird so zuerst für den wachsenden Babybauch vergrößert und bietet später genügend Platz, um den kleinen Tragling darunter zu verstecken. Eltern aus dem Raum Hannover können sich die Jackenerweiterung direkt im Ladengeschäft anpassen lassen. Wer weiter weg wohnt, nutzt den praktischen Konfigurator im Onlineshop. Preislich liegt die Erweiterung bei rund 50 Euro inklusive des Adapters.

3) Hochpreisige Jacken zum Wiederverkauf

Wer damit rechnet, im Winter viel mit dem Baby draußen unterwegs zu sein und auf den Komfort einer hochwertigen Tragejacke nicht verzichten möchte, kann diese nach der Tragezeit meist zu einem Teil des Kaufpreises weiterverkaufen.

Gerade gut erhaltene Markenkleidung lässt sich häufig zu 50% des Kaufpreises oder sogar mehr wieder verkaufen. Um nicht auf der Ware sitzenzubleiben, sollte folgendes beachtet werden:

  • Nicht zu teuer anbieten: Auf Tauschbörsen gekaufte Ware ist von der Gewährleistung ausgeschlossen. Kunden können die Produkte weder ausprobieren, noch zurücksenden. Gegenüber dem Kauf im Onlineshop sind dies erhebliche Nachteile. Darüber hinaus ist die Ware bereits eine bis zwei Saisons alt, ist nicht mehr neuwertig und es gibt vielleicht schon neuere Modelle auf dem Markt. Wer da noch 90% vom Kaufpreis verlangt, braucht sich nicht wundern wenn niemand zugreift. Hier heißt es realistisch und fair bleiben, damit das Geschäft sich für beide Seiten lohnt.
  • Schöne Fotos einstellen: Ein zusammengefaltetes schwarzes Stoffstück oder eine schlaff vom Bügel hängende Jacke für 150 Euro – das möchte niemand bezahlen. Mach schöne Fotos aus mehreren Perspektiven, mit und ohne Trageeinsatz. Dazu noch ein Produktbild vom Hersteller und die Kaufinteressenten bekommen gleich einen viel besseren Eindruck von dem guten Stück.

4) Tragecover

Tragecover sind eine sehr praktische und preisgünstige Alternative zu Tragejacken. Auch im Tragecover wird das Baby in seiner gewohnten Trageweise eng am Körper getragen, aber eben nicht unter der eigenen Jacke, sondern durch einen separaten Schutz warm gehalten.

Fleece Cover

Das Cover ist der Wetterschutz, der über die Trage oder das Tuch übergestülpt wird und so Schutz vor Wind und Wetter bietet. Meist lässt man die eigene Jacke dann offen oder schließt sie nur unten, wenn sie über einen Zweiwegreißverschluss verfügt. Der Hals wird zusätzlich mit einem Schal gewärmt und der Körper ist kuschelig warm durch das Tragecover.

Sehr günstige Tragecover gibt es beispielsweise von Hoppediz ab ca. 30 Euro. Andere Hersteller schlagen mit bis zu 60 Euro zu Buche.

Ein weiterer Preisvorteil ergibt sich bei der Kombination Babytrage & Tragecover daraus, dass der Partner sie natürlich auch mitverwenden kann, was bei der Jacke nicht der Fall ist.

5) Jacken in großen Größen

Wer modisch nicht allzu hohe Ansprüche hegt, kann sich häufig auch einfach mit der Jacke des Partners behelfen. Gerade Neugeborene und kleine Babys passen wunderbar in der Trage unter die Winterjacke des größeren Partners oder eines Bekannten mit etwas mehr Körperfülle. Kostenpunkt 0 Euro!

6) Verleihservice

Häufig sind es nur kurze Zeitperioden am Ende der Schwangerschaft oder im Winter in denen überhaupt eine winterfeste Jacke benötigt wird. Oft lohnt sich eine größere Investition da nicht, aber die Kleidung wird dennoch benötigt. Einige Shops sind sich dessen bewusst geworden und vermieten Schwangerschafts- und Umstandsmode.

Auf Elternmarkt.de lassen sich unter anderem Tragen und Cover ab 6 Euro im Monat einfach ausleihen. Auch Pflegeprodukte, Möbel oder Wiegen kann man hier günstig mieten.

Eine breite Palette an Umstandsmode, darunter auch Winterbekleidung und -jacken bietet auch Bonbelly. Hier mietet man nicht nach Zeiträumen, sondern kann die Mode so lange behalten wie man möchte.

7) Freunde und Verwandte fragen

Viele kennen auch die ein oder andere Mami im Verwandten- und Freundeskreis. Warum nicht einfach mal dort nachfragen? Die meisten haben noch viele Babysachen und vielleicht sogar ihre Tragejacke im Keller herumliegen und freuen sich, wenn sie frisch gebackenen Eltern helfen können.


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