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Gesunder Schlaf für Kinder – darauf musst du beim Kauf des Kinderbetts achten

Kinder brauchen viel Schlaf. Während sich der Körper noch im Wachstum befindet, kommt es in der Tiefschlafphase zu Wachstumsschüben. Wunden heilen schneller, da das Immunsystem auf Hochtouren läuft. Selbstreinigungsprozesse sind im Schlaf aktiv. Kommt es zu Einschlaf- oder Durchschlafstörungen, macht sich Schlafmangel bemerkbar, der den Körper schwächt und anfälliger für Krankheiten macht. Auch das Hirn ist nachts aktiv und verarbeitet die Eindrücke des vergangenen Tages, ordnet und sortiert. Deshalb ist es sehr wichtig, dass gerade Kinder nachts gut schlafen. Dazu trägt eine gute Matratze mit dem entsprechenden Lattenrost wesentlich bei.

Grundlage für ein gutes Bett – der Lattenrost

Wenn Babys in ihrem eigenen Bett schlafen, sollte das Bett entsprechend ausgestattet sein. Grundlage sind die passende Matratze und der Lattenrost. Der Lattenrost bildet sozusagen die Verbindung zwischen Bettrahmen und Matratze. Er leistet einen Beitrag zur Hygiene, da das Holz- oder Kunststoffgestell dafür sorgt, dass die nachts entstehende Feuchtigkeit ausdünsten kann. Die Matratze ist auf diese Weise gut belüftet. Der Abstand zwischen den Lamellen des Lattenrostes ist für die Luftzirkulation verantwortlich. Der Lattenrost sollte auf die Matratze abgestimmt sein. So braucht eine dünne Matratze einen flexiblen Lattenrost, der diese unterstützt. Eine dickere, schwere Matratze braucht einen stabileren Lattenrost.

Die Angebote an unterschiedlichen Lattenrosten sind sehr groß. Um den richtigen Lattenrost für das eigene Kind zu finden, sollten Eltern sich umfassend informieren, beispielsweise bei lattenrost.org. Die Seite hält zu allen möglichen Varianten an Lattenrosten Informationen bereit und zeigt auf, wo die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle liegen. Damit bekommen Eltern eine solide Entscheidungsgrundlage für den Kauf des richtigen Lattenrostes.

Wichtig ist, dass die spätere Matratze zum Lattenrost passt.

Die perfekte Matratze fürs Kinderbett

Bei den Kindermatratzen gibt es ebenso verschiedene Typen wie bei den Matratzen für die Großen.

  • Federkernmatratzen
  • Kaltschaummatratzen
  • Naturkautschukmatratzen

Besonders wichtig beim Kauf ist, dass das Kind keine allergische Reaktion beim Kontakt mit der Matratze zeigt. Außerdem muss die Matratze unbedingt atmungsaktiv sein. Mit diesen Eigenschaften ist ein gesunder und erholsamer Schlaf gewährleistet.

Noch wichtiger als das Material ist der Härtegrad der Matratze. Eine gute Matratze unterstützt die natürliche Haltung des Kindes. Am besten ist es, die Matratze im Vorfeld zu testen. Sinkt das Kind tief in die Matratze ein, ist sie definitiv zu weich. Gibt die Matratze gar nicht nach, ist sie zu hart. Stiftung Warentest hat zahlreiche Kindermatratzen für Babys und Kleinkinder getestet. Worauf die Tester dabei geachtet haben, lässt sich unter test.de nachlesen.

Denk daran, die Matratze nach dem Kauf mehrere Tage bis Wochen auszulüften, bevor sie zum Einsatz kommt. Denn auch Kindermatratzen sind oft behandelt, damit sie die langen Transportwege gut überstehen. Diese Chemikalien sollte das Baby oder ältere Kind nicht einatmen müssen. Daher empfiehlt es sich auch, den Bezug vor der ersten Nacht zu waschen.

Außerdem muss eine Kinderbettmatratze unbedingt robust sein. Denn oft dient das Bett auch als Spielplatz auf dem die Kleinen toben, hüpfen und springen.

Die Größe der Matratze

Matratzen für Kinderbetten gibt es in zwei verschiedenen Größen. Die Baby- und Kleinkindermatratze misst durchschnittlich 70 x 140 cm. Für Kinder- und Jugendbetten gibt es die Matratzen in unterschiedlichen Größen, wie bei den Erwachsenen auch, bis zu 140 x 220 cm.

Die kleineren Matratzen lassen sich bis zum vierten Lebensjahr verwenden. Danach ist das Kind meist zu groß und braucht ein größeres Bett. Da Kinder viel Zeit im Bett verbringen, sollte es ein Ort sein, an dem sie sich wohl fühlen. Für die Anschaffung eines neuen Bettes hat die Verbraucherzentrale.de einen Ratgeber verfasst, der auch Umweltgesichtspunkte einbezieht.

Achte darauf, dass die gekaufte Matratze auch wirklich zum Kinderbett passt. Denn manchmal stimmen die Größen nicht ganz und es entsteht eine Lücke zwischen Kopfteil und Matratze. Gerade bei Babys ist das nicht ungefährlich. Solche Hinweise finden sich meist in den Bewertungen zum Produkt.

Warum der Überzug waschbar und milbendicht sein sollte

Bei kleinen Kindern kann es nachts leicht zu kleinen Missgeschicken kommen. Auch wenn Babys und Kleinkinder krank sind, Fieber haben oder erbrechen müssen, kommt es sehr leicht zur Verschmutzung des Bettes. Daher ist es sehr hilfreich, wenn die Matratze einen waschbaren Bezug hat, der sich leicht abnehmen und bei 60 Grad Celsius waschen lässt. Ein saugfähiger Überzug verhindert, dass die gesamte Matratze zu reinigen und zu trocknen ist. Solche kleinen Extras sind bei Kinderbettmatratzen sehr wertvoll.

Das feuchte, warme Klima, das in Matratzen vorherrscht, ist ein beliebter Aufenthaltsort für Milben. Sie sind zum einen im Inneren der Matratze ungestört, zum anderen finden sie dort das ideale Klima, um sich zu vermehren. Ein milbendichter Matratzenbezug kann hier Abhilfe schaffen. Kinder, die bei einem Hauttest sensibel reagieren, sind besonders anfällig, eine Allergie zu entwickeln.

Auch Kinder, deren Eltern an Allergien leiden, sind hier einem höheren Risiko ausgesetzt. Matratzenbezüge, die besonders dicht gewebt oder mit einer Kunststoffbeschichtung ausgestattet sind, verhindern, dass die Milben eindringen können. Zudem sollten die Reißverschlüsse gut verarbeitet sein. Welche Maßnahmen noch helfen, um einer Hausstaubmilbenallergie vorzubeugen, hat die Apotheken-Umschau.de zusammengestellt. In einem übersichtlichen Artikel geht es um die Ursachen und Risikofaktoren, Diagnose und Therapie. Darüber hinaus ist beschrieben, welche vorbeugenden Maßnahmen wirkungsvoll sind, um eine Hausstaubmilbenallergie zu verhindern.

Die verschiedenen Kinderbetten

Kinder haben für jedes Alter ein passendes Bett. Die Säuglinge schlafen sicher in einem Babybalkon oder einem Gitterbett im Schlafzimmer der Eltern. Kleinkinder bekommen ein eigenes Kinderbett und für Jugendliche gibt es wieder andere Betten. Dabei ist gerade für Kleinkinder das Bett mehr als nur ein Ort zum Schlafen. Es ist ein Ort zum Wohlfühlen, es bietet den Kindern eine Rückzugsmöglichkeit.

Vorteile von Kinderbetten Nachteile von Kinderbetten
Kinder fühlen sich geborgener, als in einem zu großen Bett Viele lassen sich nicht zum Jugendbett umbauen
Das Kind kann nicht herausfallen Für jedes Alter das passende Bett kann teuer werden
Mit dem Motiv des Kinderbettes können sich die Kinder identifizieren Kinder, die viel Nähe brauchen, fühlen sich im Kinderbett mitunter verlassen
Blickfang im Kinderzimmer

Mehr Wohlbefinden durch die Auswahl des richtigen Betts

Der Preis ist in vielen Fällen ein Entscheidungskriterium. Er sollte jedoch nicht das alleinige entscheidende Kriterium sein. Bevor Eltern die günstige Discounter-Matratze bestellen, sollten sie sich gründlich über die Möglichkeiten informieren. Schließlich verbringt der Nachwuchs einige Zeit in seinem neuen Bett. Es ist schade, wenn das Kind durch die falsche Auswahl schon sehr früh an Rückenschmerzen leidet oder nicht gut schlafen kann. Erholsamer Schlaf ist wichtig für die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder.

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