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Erik

Hier finden Sie alle Informationen zum männlichen Vornamen Erik:

Statistik © Elterngeld.de (Quellenhinweise)

Namensbedeutung

Erik ist ein männlicher Vorname skandinavischen Ursprungs. Er bedeutet „der Alleinherrscher“.

Etymologie

Der Name leitet sich von Eirìk oder Airikr ab. Beide Varianten sind Zusammensetzungen aus den Worten ain, æn für allein oder einzig und ríkr, das „groß, mächtig“ oder auch „Herrscher“ bedeutet. Erik ist also „der alleinige Herrscher“ oder „der einzig Mächtige“.

Herkunft & Verbreitung

Um das 9. Jahrhundert verbreitete sich der Name in Europa. Allerdings war er nicht besonders häufig. Ein früher Namensträger war Erik I, der zweite König Norwegens (etwa 885–954). In Schweden hießen viele Nationalheilige und Könige so, unter anderem auch der Schutzpatron des Landes.

Etwa im 19. Jahrhundert wurde der Vorname in Deutschland allgemein bekannt. Vor allem Richard Wagners Oper „der fliegende Holländer“ half, ihn zu verbreiten. Erik ist in dem Stück der Verlobte der weiblichen Hauptfigur Senta.

Die Namensvariante mit k war hauptsächlich in Dänemark und Schweden verbreitet, in Norwegen nutzte man Eirik. Im englischen und romanischen Sprachraum wird vorrangig die Schreibweise mit c, also Eric verwendet. In Deutschland sind beide Arten im Umlauf sowie die eingedeutschte Namensvariante Erich. Sehr selten findet man hier auch Erick.

Etwa zu der Zeit, als die eingedeutschte Form Erich in Deutschland langsam an Beliebtheit verlor, nahm die Popularität von Erik zu. Ab den sechziger Jahren findet man ihn regelmäßig unter den 100 meist vergebenen Jungennamen. Im neuen Jahrtausend stieg seine Popularität sogar noch weiter an, sodass er in die Top 50 rutschte. Dennoch handelt es sich nicht um einen typischen Modenamen mit starken Assoziationen. Da er schon länger in Benutzung ist, ist er relativ zeitlos und könnte Männern und Jungen vieler Altersgruppen zugeordnet werden.

Erik oder Eric

Die Schreibweise Erik war hierzulande schon immer häufiger als ihre Alternative. Diese Tendenz nahm in den letzten Jahren noch zu, sodass sie heute etwa von 70% der Namensträger genutzt wird. Wer nicht darum bemüht ist, eine außergewöhnliche Orthografie zu nutzen, sollte der Einfachheit halber die öfter Vorkommende präferieren. Dies wird in der Zukunft zu weniger Missverständnissen bei der Schreibung führen.


Herkunft

Altnordisch
Niederdeutsch
Nordisch
Norwegisch
Schwedisch
Skandinavisch

Namenstage

18. Mai

Weibliche Form

Erika


Spitznamen

Derik, Ecki, Ekke, Erk, Ero, Ike, Kirre, Rickchen, Rico, Rik, Riki, Rikke und Rikki



Beliebteste Doppelnamen mit Erik

Anton-Frederik, Arne-Frederik, Bernd-Erik, Björn-Erik, Brian-Erik, Carl-Erik, Derik-Derk, Edgar-Frederik, Erik-Alexander, Erik-Angelo, Erik-Carsten, Erik-Christopher, Erik-Detlef, Erik-Dorin, Erik-Finn, Erik-Jan, Erik-Jonte, Erik-Kristian, Erik-Leif und Erik-Lennart


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