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Die 7 besten Einschlafhilfen für Babys

Damit auch dein Baby besser in den Schlaf findet, haben wir sieben Einschlafhilfen für Babys zusammengetragen, mit denen du es dabei unterstützen kannst. Vielleicht ist die ein oder andere Idee dabei, die dir weiterhilft.

1) Saugen

Eines der Grundbedürfnisse eines Babys ist das Saugen. Dieses muss nicht zwangsläufig zur Nahrungsaufnahme führen, es dient ebenso dazu, das Baby zu beruhigen. Nicht umsonst ist Stillen die beste und innigste Einschlafhilfe, die es gibt. Aber auch ein Fläschchen funktioniert ähnlich gut bei Babys, die daran gewöhnt sind. Wenn ein Baby einen Nuckel akzeptiert, ist das für die Eltern oft eine große Erleichterung. Hebammen und Ärzte raten jedoch dazu, diesen erst nach ein paar Wochen einzuführen, wenn das Baby gelernt hat, richtig zu trinken. Sonst kann es unter Umständen zu einer Saugverwirrung kommen. Aber nicht alle Babys haben damit Probleme.

Einige Babys entdecken relativ früh noch weitere Brustersatzobjekte, an denen sie nuckeln und herumfummeln können. Das kann zum Beispiel ein Schnuffeltuch oder ein extra dafür konzipiertes Kuscheltier sein. Achte darauf, dass sich vom auserwählten Saugobjekt keine Kleinteile lösen können und dass es keine giftigen Stoffe enthält.

2) Begrenzen

Wenn Babys auf die Welt kommen, unterscheidet sich diese sehr von ihrer bisherigen Umgebung. Es ist plötzlich viel zu hell, viel zu laut, und alles viel zu groß und weit. Gerade in den ersten 3 Monaten aber auch bis zu 6 Monaten kann es helfen, das Baby in seinem Bewegungsspielraum etwas zu begrenzen, wenn es einschlafen soll. Dies simuliert den Mutterleib und gibt Sicherheit. Wenn du das Baby fest im Arm hältst, die fuchtelnden Händchen einfängst und mit ihm kuschelst, hilft das schon ziemlich gut.

Alternativ kannst du es pucken, das heißt, auf eine bestimme Art und Weise in ein extra dafür gemachtes Tuch einwickeln. Lass dir am besten zeigen, wie es geht.

Pucken: Anleitung
So pucken Sie Ihr Baby richtig.

In zu großen Babybetten fühlen sich Babys oft verloren. Besser sind kleinere Stubenwagen oder Wiegen. Oder du begrenzt die Liegefläche durch Schaumstoffrollen oder fest zusammengerollte Handtücher. Das Baby darf natürlich nicht darunter geraten können. Auch ein festeres Stillkissen bietet sich an. Wenn der Schlafplatz nicht zu warm für dein Baby ist, kannst du ihm auch ein ganz leichtes Baumwollmützchen ohne Schnüre aufsetzen. Sollte es allerdings schnell überhitzen, lass dies lieber weg, da Babys ihren Wärmeausgleich über den verhältnismäßig großen Kopf vornehmen.

3) Wärme

Im Babybauch war es so schön kuschlig und jetzt ist alles so ungemütlich. Sorg für wohlige Wärme, damit sich dein Baby entspannen kann. Dies beginnt bei der Wärmelampe über dem Wickeltisch und geht mit einem warmen Bad weiter. Auch das Babybettchen kannst du mit einer Wärmflasche oder einem Dinkel- oder Kirschkernkissen vorwärmen. Diese sollten zum Schlafen allerdings entfernt werden.

Auch wenn von Ärzten 16-18 Grad als die ideale Raumtemperatur zum Schlafen empfohlen wird, haben manche Babys ein anderes Temperaturempfinden und brauchen ein bis zwei Grad mehr. Alternativ kannst du das Baby wärmer (aber nicht zu warm und keine Mütze!) anziehen. Im Winter kann auch der Schlafsack etwas auf der Heizung angewärmt werden, damit sich dein Baby richtig wohlfühlt. Der Klassiker ist allerdings das Tragen des Babys entweder im Tragetuch oder einer passenden Babytrage. Dicht an Mama oder Papa gekuschelt, wird Babys Körper mitgewärmt und die neue Welt sieht auf einmal gar nicht mehr so schlimm aus.

4) Ruhiger Schlafplatz

Manche Babys können überall schlafen und das ist sehr praktisch für ihre Eltern. Viele können dies aber nicht und überreizen stattdessen oder wachen bei jedem kleinsten Geräusch auf. Wenn du solch ein Exemplar zuhause hast, bleibt dir nichts übrig, als gerade zum Einschlafen alle Geräusche in der Wohnung herunterzufahren. Erst wenn das Baby in der Tiefschlafphase angelangt ist, stören ein paar Alltagsgeräusche nicht mehr. Aber Vorsicht, der Tiefschlaf hält nicht ewig an!

Dunkle außerdem das Zimmer zu jedem Schlafen gut ab. Manche Babys reagieren auch im Tiefschlaf auf grelles Licht. Das weiß jeder, der schon einmal versucht hat, ein schlafendes Baby mit Blitzlicht zu fotografieren. Wenn der Raum schön dunkel ist, ist zumindest diese Reizquelle ausgeschaltet. Wenn dein Baby nachts oft aufwacht, kann es sein, dass es sich wegen der elterlichen Schlafgeräusche gestört fühlt. In diesem Fall ist es manchmal eine gute Idee, das Baby doch auszuquartieren. Probier am besten aus, ob es dafür schon bereit ist.

5) Einfache Melodien

Musik kann auf Menschen unterschiedliche Wirkungen haben. Es gibt aufregende Musik und Klänge, die beruhigen. Im Normalfall sind einfache Melodien ein gutes Mittel, um Babys in den Schlaf zu helfen. Das kann zum Beispiel ein von dir gesungenes Schlaflied sein. Wenn dein Baby zu sehr auf die Worte lauscht, summ die Melodie einfach nur. Nach dem gleichen Prinzip funktionieren die beliebten Spieluhren. Mit der Zeit wird das Baby bestimmte Melodien fest mit dem Einschlafen verknüpfen.

6) Weißes Rauschen

Dies ist ein Begriff für monotone summende, brummende oder eben rauschende Geräusche, die zum Beispiel von Haushaltsgeräten, wie der Waschmaschine oder dem Föhn, ausgehen. Die Idee dahinter ist, dass Babys im Mutterleib, abgesehen von den Geräuschen der Umwelt, vor allem die Körpervorgänge der Mutter sehr intensiv wahrgenommen und sich daran gewöhnt haben. Das Glucksen des Magens und Darms, das Ein-und Ausatmen, das Rauschen des Blutes und der monotone Herzschlag haben zusammen eine Kulisse geschaffen, die das Baby nach der Geburt vermisst. Du kannst Weißes Rauschen als MP3 hier kostenlos herunterladen und zum Einschlafen auf dem Handy (im Flugmodus) abspielen. In akuten Fällen hilft auch der Föhn oder die Dunstabzugshaube in der Küche. Auch ein auf 60 Schläge eingestelltes Metronom soll, im Kinderzimmer aufgestellt, gut helfen.

7) Monotone Bewegung

Du hast es sicherlich auch schon gemerkt: Im Auto oder Kinderwagen schläft ein junges Baby besonders gut ein. Das hat ebenfalls mit den Erfahrungen des Fötus im Mutterleib zu tun. Dort wurde es ständig sanft hin und her geschaukelt und die Welt war in Ordnung. Nach der Geburt kann man diese Art der Bewegung durch etliche Hilfsmittel simulieren.

Beginnen wir mit dem Tragen. Nicht umsonst kommen immer mehr Mütter darauf, ein Tragetuch oder eine Babytrage zu verwenden. Das Baby schläft dort gerade bei Bewegung besonders gut ein.

Aber auch das bloße Halten und Schaukeln im Arm hat die gleiche Wirkung. Damit es dir auf Dauer nicht zu viel wird, kannst du dich auf einen sogenannten Pezziball (Gymnastikball) setzen. So kommst du zu deinem Sport und das Baby kann prima einschlafen. Alternativ kannst du wie in früheren Zeiten eine Babywiege benutzen.

Wenn du zur Einschlafzeit spazieren gehst, tun das monotone Rütteln des Kinderwagens und die frische Luft besonders gut. Wenn der Wagen steht, kann ein Kinderwagenschaukler zum Einsatz kommen, sofern dieser an dein Modell passt.
Als letzte Rettung kannst du eine Spritztour im Auto unternehmen, allerdings sollte das wirklich nur das letzte Mittel und du lieber nicht zu übermüdet sein.

Fazit

Mit ein paar einfachen Methoden lassen sich die meisten Babys schnell in den Schlaf begleiten. Was bei deinem Baby funktioniert und was nicht, musst du leider selbst herausfinden. Manchmal drückt der Schuh aber auch einfach woanders. In diesem Fall dauert es unter Umständen recht lang, bis das Baby endlich in den Schlaf findet. Halt durch, auch diese Phase geht vorbei!

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