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Das sind die Kostenfaktoren bei der Risikolebensversicherung

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Die Risikolebensversicherung leistet die vereinbarte Versicherungssumme, wenn die versicherte Person während der Laufzeit des Vertrags verstirbt. Sie ist eine reine Risikoversicherung, du erhältst bei Ablauf des Vertrags keine Leistung ausgezahlt. Die Leistungen der Versicherer sind größtenteils identisch, daher darfst du bei Risikolebensversicherungen bei der Auswahl des Versicherers vor allem auf den Preis achten.

Es gibt viele verschiedene Faktoren, die sich auf den späteren Endpreis der Risikolebensversicherung auswirken. Einige Versicherer berücksichtigen mehr Faktoren als andere, sodass nicht jeder genannte Faktor bei jeder Versicherungsgesellschaft zutreffend ist. Neben dieser Übersicht empfiehlt sich auch ein Blick auf die Ergebnisse von Finanztest aus 2017.

1. Alter, Laufzeit und Versicherungssumme

Je später du die Risikolebensversicherung abschließt, desto teurer wird auch die Grundprämie, die du bezahlen musst. Zudem spielt die Laufzeit des Vertrags eine wichtige Rolle. Ein 20-jähriger, der einen Vertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren abschließt, zahlt deutlich weniger als ein 30-jähriger, der einen Vertrag mit 35 Jahren Laufzeit abschließt.

Ebenfalls entscheidend ist die gewünschte Versicherungssumme. Je höher die gewünschte Absicherung ausfällt, desto höher wird auch die Prämie. Die Versicherungssumme muss dabei nicht über die gesamte Laufzeit konstant bleiben. Gerade zur Absicherung von Immobilienfinanzierungen gibt es Modelle, bei denen die Summe zusammen mit der Restschuld des Vertrags absinkt.

Eine Risikolebensversicherung, wie die von Basler, bietet die Option zwischen der gleichbleibenden garantierten Leistung und der gleichmäßig sinkenden Versicherungssumme zu wählen. Das schlägt sich natürlich auch in den Kosten nieder. Sinkende Leistungensgarantien sind entsprechend günstiger.

2. Beruf und Gesundheitszustand

Personen, die nicht körperlich arbeiten, zahlen geringere Prämien als Personen mit einer körperlichen Tätigkeit. Die Einstufung erfolgt grundsätzlich über die Berufsbezeichnung. Ein Tischler zahlt eine höhere Prämie als ein Bürokaufmann. Die Versicherer ermöglichen aber in der Regel die Angabe von zusätzlichen Informationen, wenn deine tatsächliche Tätigkeit deutlich von der üblichen Tätigkeit in deinem Beruf abweicht. Wenn du zum Beispiel einen handwerklichen Beruf ausübst, aber tatsächlich zu 80% im Büro sitzt und für die Angebotserstellung zuständig bist, profitierst du von einer günstigeren Einstufung.

Dein Gesundheitszustand ist nicht nur für die Prämienhöhe entscheidend, sondern auch für die grundsätzliche Annahme des Vertrags. Bei bestimmten Vorerkrankungen ist der Abschluss eines Vertrags gar nicht möglich. Bei anderen Vorerkrankungen verlangen die Versicherer eine höhere Prämie. Bei bestehenden Erkrankungen reagieren aber nicht alle Versicherungsunternehmen gleich. Eine Krankheit, die bei Versicherer A ein absoluter Ausschlussgrund ist, kann bei Versicherer B gegen einen Zuschlag versichert werden. Frag im Zweifelsfall einfach bei mehr als einer Gesellschaft an oder wende dich an einen Fachmann, der die Anfragen auch anonym für dich erledigen kann.

Dein Gewicht ist ebenfalls relevant. Übergewichtige Personen haben statistisch ein höheres Sterberisiko als Personen mit Normalgewicht. In der Regel nutzen die Versicherer zur Berechnung von Übergewicht den Body-Mass-Index (BMI).

3. „Weiche“ Faktoren

Einige Versicherer stellen zusätzliche Fragen rund um die individuellen Lebensgewohnheiten. Mittlerweile verlangen fast alle Versicherer eine Aussage zum Rauchverhalten. Wer in den letzten zwölf Monaten vor Antragsstellung geraucht hat, zahlt aufgrund des höheren Risikos auch einen höheren Beitrag. Von der Frage sind in der Regel auch Raucher betroffen, die nur E-Zigaretten nutzen. Hier gibt es aber auch Unterschiede je nach Versicherer. Wenn du während der Laufzeit des Vertrags mit dem Rauchen beginnst, musst du dies dem Versicherer nachmelden.

Wenn du besonders gefährliche Hobbys ausübst, musst du diese ebenfalls angeben. Motorradfahren sorgt bei einigen Versicherern für einen Zuschlag, andere Versicherer verzichten auf einen zusätzlichen Beitrag. Interessant für den Versicherer sind außerdem Hobbys wie Extremsport, Fallschirmspringen und Autorennen. Besonders gefährliche Freizeitbeschäftigungen können die Annahme des Antrags verhindern.

4. Achte auf Brutto- und Netto-Beiträge

Angebote für Risikolebensversicherungen weisen bei nahezu allen Versicherern einen Brutto- und einen Netto-Beitrag aus. Der Brutto-Beitrag ist der Beitrag, den du im Rahmen des Tarifs beim Versicherer aufgrund deiner Angaben zahlen müsstest. Der Netto-Beitrag berücksichtigt bereits die Überschüsse, die dem Vertrag gutgeschrieben werden. Die Überschüsse sind nicht garantiert und können sich jedes Jahr ändern. Wenn du einen Versicherer auswählst, solltest du auch darauf achten, dass die Differenz zwischen Netto- und Brutto-Beitrag nicht zu groß ausfällt.


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