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Das perfekte Babyphone finden

Das Babyphone ist ein wichtiger Begleiter durch die ersten Jahre mit Baby und Kind. Schläft dein Baby in seinem Bettchen, hörst du über das Gerät, wenn es aufwacht und deine Nähe braucht. Bei der Suche nach dem optimalen Babyphone ist es wichtig, sich fundiert zu informieren. Bei der Benutzung sollte man jedoch generell bedenken, dass man sein Kind nicht zu lange alleine lässt.

Das Wichtigste im Überblick

  • Einsatz ab Geburt möglich
  • Optimal geeignet zur Überwachung von Babys Schlaf auch aus anderen Räumlichkeiten heraus
  • Varianten mit Atemüberwachung und Bewegungsmelder erhöhen die Sicherheit
  • Zusätzliche Ausstattungsmerkmale, wie Licht und Melodie, sind teilweise vorhanden
  • Störanfälligkeit und elektromagnetische Strahlung sind die wichtigsten Kriterien
  • Anschaffungspreis: zwischen 30 und 100 Euro, je nach Ausstattung
  • Empfehlung laut Öko-Test: Angelcare Babyphone AC423-D

Was kann ein Babyphone?

Das Babyphone wurde ursprünglich entwickelt, um Eltern die Sicherheit zu geben, Bewegungen oder Reaktionen des Babys auch dann zu bemerken, wenn sie sich nicht in demselben Raum aufhalten. Inzwischen wurden die technischen Funktionen deutlich erweitert. Heute kann ein Babyphone, abhängig vom Modell, folgende Bereiche abdecken:

  • Geräuschübertragung über eine bestimmte Entfernung
  • Bewegungsmelder
  • Atemüberwachung
  • Bildanzeige durch eine integrierte Kamera

Vom klassischen Babyphone bis hin zu Smart-Varianten ist alles vorhanden. Welches Babyphone für dich optimal ist, hängt vom Einsatzgebiet ab. Suchst du lediglich ein Gerät, das dich informiert, wenn dein Baby wach ist oder möchtest du dein Baby über einen Bildschirm und die Atemüberwachung immer im Blick haben? Diese grundlegenden Fragen sind wichtig bei der Entscheidung.

Wann kommt ein Babyphone zum Einsatz?

Das Babyphone kann ab der Geburt des Kindes eingesetzt werden. In erster Linie dient es dazu, dir die Möglichkeit zu geben, den Raum zu verlassen, wenn dein Baby schläft. Liegt es am Abend im Bett und du möchtest noch die Küche aufräumen, informiert das Babyphone über Geräuschentwicklungen im Schlafzimmer.

Oft wird es genutzt, wenn der Nachwuchs in sein eigenes Zimmer zieht. Je nachdem, wie weit die Räumlichkeiten von Kinderzimmer und Elternschlafzimmer auseinanderliegen, ist ein Babyphone notwendig.

Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Atmungs- und Bewegungsüberwachung. Die Angst in Bezug auf den Plötzlichen Kindstod, der als Sudden Infant Death Syndrome (SIDS) bekannt ist, begleitet Eltern durch das erste Jahr. Ein Babyphone mit Bewegungsmelder soll bedrohliche Situationen anzeigen, damit schnell reagiert werden kann.

Hinweis: Um in dieser Situation richtig reagieren zu können ist es wichtig, dass du weißt, was zu tun ist. Ein Erste-Hilfe-Kurs für Eltern ist dafür eine optimale Grundlage.

Welche Typen gibt es?

Die Unterschiede liegen in der Ausstattung. Sie kannst zwischen den nachfolgenden Varianten wählen:

  • Das Babyphone ohne Videokamera: Es handelt sich um ein klassisches Modell, bei dem durch akustische Signale angezeigt wird, wenn das Baby weint oder ruft. Unterschieden wird zwischen analogen und digitalen Ausführungen.
  • Das Babyphone mit Videokamera: Bei dieser Variante erhältst du zusätzlich zum akustischen Signal auf deinem Empfänger ein Bild von deinem Baby.
  • Das Babyphone mit zwei Sendeeinheiten: Hast du mehrere Kinder, kannst du mit dieser Variante zwei Kinderzimmer über eine Empfangseinheit überwachen.
  • Das Babyphone mit Bewegungsmelder und Atemüberwachung: Bei diesen Modellen wird mit einer Sensor-Matte gearbeitet, die auf der Matratze des Babys liegt und reagiert, wenn die Atmung für einen bestimmten Zeitraum aussetzt.
  • Das Smart-Babyphone: Hier wird die Sendeeinheit mit dem mobilen Endgerät verknüpft, das zu deinem Empfänger wird.

Wichtige Kriterien für die Auswahl von einem Babyphone

Unabhängig von der Ausstattung in Bezug auf eine integrierte Kamera oder einen Bewegungsmelder, empfiehlt sich der Blick auf folgende Punkte:

1) Die geringe Störanfälligkeit

Damit für dein Baby eine maximale Sicherheit gewährleistet werden kann, muss das Babyphone eine geringe Störanfälligkeit aufweisen. Unterschiedliche Punkte können die Störanfälligkeit beeinflussen. Ist ein Gerät besonders anfällig, zeigt es nicht verlässlich an, ob Bewegung im Kinderzimmer herrscht. Daher ist es wichtig, dass ein Babyphone über folgende Features verfügt:

  • Eine hohe Qualität bei der Verarbeitung: Die Verwendung von robusten Materialien sowie eine sehr gute Verarbeitung, die für einen sicheren Stand bei den Stationen sorgt, sind unerlässlich.
  • Das Netzteil sollte nachweislich zertifiziert sein.
  • Empfangsstörungen können eine klare Übertragung verhindern. Das Babyphone sollte Empfangsstörungen gegenüber nicht anfällig sein.
  • Verbindungsalarm: Ist die Empfangsstation mit Verbindungsalarm ausgestattet, informiert sie über einen möglichen Abbruch der Verbindung.
  • Verstellbare Mikrofonempfindlichkeit: Optimal ist eine verstellbare Empfindlichkeit beim Mikrofon. So wird verhindert, dass Straßenlärm als Auslöser agiert.

Das Babyphone sollte einen Sturz aushalten können. Schnell rutscht ein Gerät aus der Hand oder wird vom Kleinkind fallen gelassen. Das kann bei minderwertigen Materialien und einer schlechten Verarbeitung für Störungen sorgen.

2) Der Blick auf die elektromagnetische Strahlung

Elektrosmog ist bei einem Babyphone ein wichtiges Thema. Bei der Auswahl eines Modells spielt die Belastung eine große Rolle. Öko-Test hat im Jahr 2016 Babyphones getestet. Das Testergebnis zeigt, dass nach wie vor viele Modelle für die Sendung der Signale eine gepulste elektromagnetische Strahlung verwenden. Dies betrifft in erster Linie digitale Modelle. Analoge Babyphones haben eine deutlich geringere Belastung in Bezug auf Elektrosmog. Dafür sind sie störanfälliger und arbeiten unverschlüsselt.

Hinweis: Besonders häufig kommt bei einem Babyphone die DECT-Technologie zum Einsatz. Die „Digital Enhanced Cordless Telecommunication“ steht für den Funkstandard, der auch bei schnurlosen Telefonen zum Einsatz kommt und zeichnet sich durch einen optimalen Klang und eine hohe Störfestigkeit aus.

3) Die Reichweite von einem Babyphone

Den dritten Punkt bei den wichtigsten Kriterien stellt die Reichweite bei einem Babyphone dar. Angaben, die durch die Hersteller gemacht werden, beziehen sich auf die Reichweite in einer optimalen Umgebung. Das heißt, es sind Optimal-Angaben, die nur selten wirklich zutreffen. DECT-Babyphones haben meiste eine höhere Reichweite als analoge Varianten.

Je nach Modell kann die Reichweite stark variieren. Von 50 Metern innerhalb einer Wohnung bis hin zu 500 Metern im Außenbereich ist alles möglich. Wie hoch die Reichweite im Innenbereich ist, hängt von der Anzahl und der Beschaffenheit der vorhandenen Zwischenwände ab. Daher kann es für dich sinnvoll sein, dich für ein Modell mit einer höheren Reichweite zu entscheiden, wenn du einen großflächigen Wohnraum oder Zwischenwände aus Stahlbeton hast.

Worauf basieren Preisunterschiede bei einem Babyphone?

Anhand von Testberichten und Vergleichen erkennst du teilweise starke Preisunterschiede bei den unterschiedlichen Anbietern und Varianten. Diese Unterschiede basieren auf verschiedenen Aspekten:

Der Hersteller:
Natürlich spielt der Hersteller eine große Rolle. Nicht selten sind Markenprodukte deutlich preisintensiver.

Die Art:
Ein klassisches akustisches Babyphone ist meist günstiger als eine Variante mit Bewegungsmelder oder Kamera.

Die Ausstattung:
Preisunterschiede gibt es auf der Basis der Ausstattung. Ein reines Babyphone ist günstiger als eine Variante, die über einen integrierten Temperaturfühler, eine Gegensprechfunktion, ein Nachtlicht, einen Timer und Schlafmelodien verfügt.

Inwieweit du bei einem Babyphone zusätzliche Ausstattungsmerkmale benötigst, hängt vom Einsatzbereich und deinen Wünschen ab. Kompromisse bei der Ausstattung können dafür sorgen, dass du eine günstigere Variante findest.

Die Meinung von Öko-Test

Der Fokus bei der Auswahl von einem Babyphone sollte auf der Strahlenbelastung und der Störanfälligkeit liegen. Als Testkriterien wurden bei Ökotest die Akustik, die Sicherheit und Technik sowie die Ausstattung herangezogen. Dabei machte die Akustik mit einer Wertung von 50% den größten Teil aus. Der Einsatz von gepulster elektromagnetischer Strahlung ist bei einem Babyphone ein Grund, sich gegen ein Modell zu entscheiden.

Das sind die Öko-Test Testsieger 2016

Überzeugen konnten im Test von Ökotest ausschließlich zwei Modelle. Das „Angelcare Babyphone AC423-D“ sowie das „Ikea Family Patrull“ erhalten eine Empfehlung.

Babyphones im Test
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