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7 eindeutige Anzeichen, dass die Geburt bevorsteht

In Vorbereitung auf die Geburt fragst du dich möglicherweise, welche Anzeichen darauf hindeuten können, dass es tatsächlich bald losgeht. Hebammen und auch Frauenärzte weisen darauf hin, dass du die Geburt gar nicht verpassen kannst und schon spürst, wenn es soweit ist. Aber welche Anzeichen geben wirklich Aufschluss darüber, wie lange es noch dauern kann?

Auf den Körper achten – diese Punkte weisen auf eine bevorstehende Geburt hin

Nimmst du dir die Zeit und achtest auf deinen Körper, wirst du schnell merken, dass sich zum Ende der Schwangerschaft hin kleine Veränderungen bemerkbar machen. Einige davon können ein Anzeichen für eine baldige Geburt sein:

1. Der Bauch senkt sich ab

In den letzten Wochen ist es dir immer schwerer gefallen, größere Portionen zu essen und tief durchzuatmen? Auch Sodbrennen war ein ständiger Begleiter? Dies liegt daran, dass dein Baby immer mehr Platz für sich im Bauch beansprucht. Geht es auf die Geburt zu, sorgen die Senkwehen dafür, dass dein Baby tiefer ins Becken rutscht. Das Ergebnis ist ein Bauch, der sich nach unten senkt. Vielleicht fällt es dir nicht gleich auf, möglicherweise wirst du auch von außen darauf angesprochen, dass der Bauch nach unten gewandert ist. Viele Mütter sagen jedoch, dass ihnen in den letzten vier bis sechs Wochen vor der Geburt das Atmen wieder leichter fällt und sie mehr essen können. Der Druck des Babys auf deinen Magen lässt nach, wenn es nach unten rutscht.

Der abgesenkte Bauch weist darauf hin, dass sich dein Baby in Geburtsposition begibt und schon bald startbereit ist.

2. Häufiger Stuhlgang

Um die Geburt in Gang zu bringen, bildet dein Körper vermehrt Wehenhormone. Diese regen den Darm an. Daher berichten Frauen oft davon, dass sie wenige Tage vor der Geburt häufiger Durchfall hatten. Das ist ein interessanter Nebeneffekt der Hormone. Ist der Darm zu stark gefüllt, kann die Geburt erschwert werden. Daher bieten viele Krankenhäuser vor der Geburt einen Einlauf an. Oft ist dieser aber gar nicht notwendig, da ein großer Teil vom Stuhlgang schon vorher durch die vermehrte Darmtätigkeit ausgeschieden wird.

3. Dein Baby wird ruhiger

Auch dein Baby bereitet sich auf die Geburt vor. Es hat nicht mehr so viel Platz im Bauch und spart seine Kräfte, damit es diese bei der Geburt einsetzen kann. Daher kann es gut sein, dass dein Baby sich nicht mehr ganz so viel bewegt, sondern eher ruhiger wird. Achte darauf, dass ihr dennoch in Kontakt bleibt und du dein Baby wenigstens einmal am Tag spürst. Bist du unsicher, lass alles bei der Hebamme kontrollieren.

4. Das Zeichnen

Der Abgang vom Schleimpfropf wird auch als „Zeichnen“ bezeichnet. Der Pfropf verschließt den Zugang zur Gebärmutter und verhindert, dass Keime eintreten können. Mit zunehmenden Vorwehen löst er sich und tritt durch die Vagina aus. Es kann gut sein, dass etwas Blut in der Schleim-Ansammlung ist. Dies ist jedoch normal. Meist löst sich der Pfropf rund 10 Tage vor der Geburt. Einige Frauen bemerken aber auch gar nicht, wenn er abgeht. Es kann gut sein, dass er sich in mehreren Teilen löst. Warte also nicht auf das Zeichnen, bis du dich auf den Weg ins Krankenhaus machst.

5. Der Blasensprung

Wusstest du schon, dass nur bei rund 15% der Schwangeren die Fruchtblase wirklich platzt? Zudem tritt nicht, wie es oft in Filmen gezeigt wird, ein großer Schwall an Fruchtwasser aus. Es kann auch gut sein, dass nur wenige Tropfen kommen. Meist liegt dein Baby mit dem Kopf im Becken und verschließt den Weg. So kann sich nicht so viel Fruchtwasser einen Weg suchen. Ein Blasensprung macht sich meist mit einem leichten Knacken bemerkbar. Bemerkst du, dass Fruchtwasser austritt, ist dies noch nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass es sofort losgeht. Normalerweise hast du noch ausreichend Zeit, dich fertig zu machen und ins Krankenhaus zu fahren. Kommen die Wehen jedoch in einem Abstand von acht Minuten oder weniger, ist Eile geboten.

Wenn du einen Blasensprung hattest und dein Baby noch nicht fest im Becken sitzt, musst du unbedingt liegend ins Krankenhaus gebracht werden. Denn sonst besteht die Gefahr eines Nabelschnurvorfalls, der für dein Baby bedrohlich werden kann.

Falls du starke Wehen verspürst, die Blase aber noch nicht geplatzt ist, solltest du ebenfalls ins Krankenhaus. Oft geht die Fruchtblase erst unter der Geburt auf oder muss manuell durch die Hebamme geöffnet werden.

6. Die Wehen kommen regelmäßig

Vielleicht verspürst du schon seit ein paar Tagen oder Wochen immer wieder Wehen, die jedoch nach einer kurzen Zeit wieder verschwunden sind. Dies bedeutet nur, dass der Körper für den Ernstfall übt und die Muskeln trainiert werden. Setzen die Wehen jedoch richtig ein, ist dies ein untrügliches Zeichen für die Geburt. Du bemerkst echte Wehen daran, dass die Abstände kürzer werden und die Wehen regelmäßig kommen. Zudem dauert eine Wehe zwischen 60 und 90 Sekunden. Hier eine Checkliste, wie du echte Wehen erkennen kannst:

  • Nimmst du ein warmes Bad und die Wehen werden stärker, sind es echte Wehen.
  • Änderst du die Position und lassen die Wehen nicht nach, sind es echte Wehen.
  • Achte auf die Zeitabstände, diese sollten sich verkürzen.
  • Die Wehen wirken nicht nur im Unterbauch, sondern auch im Rücken und bis in den Bauchraum.

Wenn du die Wehen in der Wanne prüfst, solltest du nicht allein sein. Gib deinem Partner oder einer vertrauten Person Bescheid. Das warme Wasser kann möglicherweise dafür sorgen, dass dein Kreislauf zusammenbricht.

7. Rückenschmerzen und Muskelzucken

Es ist gut möglich, dass du einige Tage vor der Geburt Rückenschmerzen verspürst oder deine Muskeln zucken und zittern. Diese Anzeichen treten jedoch nicht bei jeder werdenden Mama auf.

Jede Schwangerschaft ist anders, daher lässt sich nicht vorher sagen, welche Anzeichen bei dir auf die Geburt hindeuten werden. Vielleicht verspürst du auch gar nichts und wirst erst durch die Wehen darauf aufmerksam, dass dein Körper und dein Baby nun bereit sind. Achte zum Ende der Schwangerschaft vermehrt auf die kleinen Signale, die dir dein Körper gibt. So kannst du dich optimal auf die Geburt vorbereiten.

Hast du noch weitere Fragen zu den Anzeichen einer Geburt? Schreib uns einen Kommentar!

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