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6 spannende Finanztipps für Eltern

Bis es erwachsen ist, kostet ein Kind ungefähr soviel Geld wie eine Luxuslimousine. Im Schnitt kommen bis zum 18. Lebensjahr Ausgaben in Höhe von etwa 125.000 Euro zusammen. Gut, dass du auf diesen Kosten nicht alleine sitzen bleibst. Denn mit Kind stehen dir vielfältige finanzielle Förderungen zu. Um deine Möglichkeiten voll auszuschöpfen, ist es nicht nur wichtig, diese Leistungen im Detail zu kennen. Durch eine clevere und fristgerechte Antragstellung kannst du auch deutlich mehr Geld für dich und deine Familie herausholen. Mit unseren Geldtipps für Eltern hast du mehr Geld in der Familienkasse.

1 Ans Elterngeld denken

Bis zu 1.800 Euro Elterngeld pro Monat stehen dir und auch deinem Partner während der Elternzeit zu. Bei günstiger Verteilung profitiert ihr insgesamt bis zu 14 Monate von den Zahlungen oder – wenn ihr euch für Elterngeld Plus entscheidet – bis zu 28 Monate. Auch Geringverdiener, Studenten oder Hausfrauen haben ein Anrecht auf den Sockelbetrag von immerhin 300 Euro monatlich. Bereite dich rechtzeitig vor und informiere dich, welche Konstellation von Elternzeit und Elterngeld für dich und deinen Partner bzw. deine Partnerin am vorteilhaftesten ist. Das Elterngeld wird zwar bis zu 3 Monate rückwirkend bezahlt, doch solltest du die komplizierte Antragstellung nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Ob das Basiselterngeld oder Elterngeld Plus für dich in Frage kommen, hängt maßgeblich davon ab, ob du in deiner Elternzeit in teilzeit arbeiten und etwas dazuverdienen möchtest. Es gibt zahlreiche Stellschrauben, mit denen du deinen Anspruch erhöhen und mehr Elterngeld erhalten kannst. Wertvolle Tipps rund um die staatlichen Leistungen erhältst du in unserem Onlinekurs. Damit kannst du dich auf Expertenwissen verlassen und dir steht für Rückfragen ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Wusstest du, dass rund 85% aller Elterngeldanträge fehlerhaft sind? Bereite dich rechtzeitig und umfassend vor, damit dir das nicht passiert.

2 Betreuungskosten fürs Kind geltend machen

Kinder wirken sich steuermindernd aus. Denn du kannst Betreuungskosten bis zu 6.000 Euro in deiner Steuererklärung angeben. Zwei Drittel davon zieht das Finanzamt dann von der Steuer ab. Das gilt für jedes Kind bis zum Alter von 14 Jahren. Dein zu versteuerndes Jahreseinkommen senkst du damit um bis zu 4.000 Euro pro Kind. Den Freibetrag bekommst du beispielsweise über deine Ausgaben für einen Hort oder Kindergarten, eine Tagesmutter, Haushaltshilfe oder Ähnliches zusammen. Wichtig dabei ist, dass du das Geld für eine betreuerische oder beaufsichtigende Tätigkeit ausgegeben hast. Eine Hausaufgabenbetreuung fällt beispielsweise darunter, jedoch kein Nachhilfeunterricht (der geht über die Beaufsichtigung hinaus). Um auf diese Art Steuern zu sparen, müssen die Leistungen außerdem bargeldlos bezahlt worden sein. Bei unverheirateten Eltern erkennt das Finanzamt nur die Kosten desjenigen an, der den Vertrag unterschrieben hat. Das Schulgeld für eine Privatschule oder eine Schule in freier Trägerschaft kannst du als Sonderausgabe geltend machen. Der Fiskus erstattet dir 30%, höchstens aber 5.000 Euro.

3 Riester-Zulagen mitnehmen

Beim Riestern kannst du dir Zuzahlungen vom Staat sichern. Für ein Kind, dass vor 2008 geboren wurde, stehen dir 185 Euro zu, bei jedem jüngeren Kind sind es 300 Euro. Diese Kinderzulage verringert letztlich die Beiträge, die du für diese Art der Altersvorsorge selbst zu tragen hast. Immerhin ein Geldgeschenk, mit dem du dich zusätzlich fürs Alter absicherst. Sollte ein Riester-Vertrag für deine erwachsenen Kinder bereits in Frage kommen: Für den Abschluss bis zum 25. Lebensjahr legt der Staat einmalig 200 Euro auf den Tisch. Mit der alljährlichen Beantragung deiner Zuschüsse solltest du die Bausparkasse betrauen, bei der dein Riester-Vertrag läuft. Ausführliche Informationen zu diesem Thema findest du in unserem Riester Rente Spezial.

4 Leg das Kindergeld beiseite

Bis zur Volljährigkeit deines Kindes bekommst du Kindergeld. Befindet sich der Nachwuchs noch in einer Ausbildung, kann die Zahlung bis zum 25. Lebensjahr bestehen. Derzeit gibt es pro Kind 194 Euro im Monat. Für das dritte Kind 200 Euro, für jedes weitere Kind 225 Euro. Die Sätze steigen ab dem 1. Juli 2019 jeweils um 10 Euro. Wenn du kannst, lege diesen Betrag oder einen Teil davon monatlich zurück. Dafür kannst du das Geburtstagskonto nutzen oder ein separates Konto eröffnen, auf das ausschließlich das Kindergeld fließt. Bei langfristigen Sparkonten sind es gerade auch kleinere Beträge, die sich mit den Jahren rechnen. Zwei Anmerkungen dazu: Einerseits ist das Geld auf einem Konto „sicher“. Es kommt niemand so schnell in die Verlegenheit, es für andere Zwecke zu auszugeben. Andererseits darf vor lauter Sparwille das Wohl des Kindes nicht zu kurz kommen. Ein Budget für Schulausflüge, Kleidung oder andere Dinge muss jederzeit vorhanden sein.

5 Baukindergeld beantragen

Wenn du über eine Immobilie nachdenkst, sicherst du dir mit dem Baukindergeld eine kräftige Zulage. Mit insgesamt 12.000 Euro pro Kind unterstützt dich Vater Staat, wenn du eine Bruttoeinkommensgrenze in Höhe von 75.000 Euro jährlich nicht übertriffst. Dieser Freibetrag erweitert sich um zusätzliche 15.000 Euro für jedes Kind. Die 12.000 Euro lassen sich sogar als Argument in die Kreditverhandlungen mit deiner Bank einbringen. Über 10 Jahre bekommst du das Baukindergeld als konstante Rate. Weitere Bedingungen sind, dass deine Familie in dem Haus oder der Wohnung selbst lebt, und das Kind zum Zeitpunkt der Antragstellung (bei der KfW-Bank) noch nicht ausgezogen ist. Geschieht das während der 10 Jahre oder erreicht dein Kind innerhalb des Zahlungszeitraums die Volljährigkeit, hat das keinerlei Auswirkungen auf deinen Förderanspruch.

6 Geldanlage für Kinder

Leg für deinen Nachwuchs möglichst früh ein eigenes Depot an. Die Vor- und Nachteile über das Sparen auf eigenen Namen oder im Namen der Kinder erfährst du im Artikel „Sparen für Kinder„. Wir sind Freunde von ETFs und raten dir, einen ETF-Sparplan einzurichten, in den du jeden Monat einen festen Betrag einzahlst. Ob es 25, 50 oder sogar 100 Euro sind, bleibt dir uns deinem finanziellen Spielraum überlassen. Hier mal eine Beispielrechnung, wie interessant diese Form ist, wenn du über 18 Jahre lang jeden Monat 25 Euro in einen solchen Sparplan einzahlst:

Sparplan Dauer Einzahlungen Zinsen Endkapital
25€ / Monat 18 Jahre 5.400€ 6% 9.573,93€

Auch die Familie kann zu Geburtstagen oder der Jugendweihe Geld in diesen Sparplan einzahlen.

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